Frühzeitig den Sanitätsdienst an der Schule zu etablieren, dafür hat sich die Talschule einiges vorgenommen. Zukünftig sollen Juniorhelfer in der Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband mutig an Verantwortung herangeführt werden. Alles natürlich in kindgerechter Pädagogik und es passt in den Lehrplan der Grundschulen. Jessica Fetscher-Dede hat an der Talschule die Federführung übernommen, den Schülerinnen und Schülern wird „ein Einstieg geboten und das wird auch langfristig mit Fortsetzungen forciert“.
Seitens des DRK haben die Ausbilder Olga Gering und Fabian Rathke einiges an Erfahrungen an Grundschulen gewonnen. „Mutig werden, zu trösten, bei kleineren Verletzungen begleiten und rasch Hilfe holen“, Rathke betont die Lotsenfunktion der Juniorhelfer in der Grundschulzeit. Die Verantwortung bleibt bei den Pädagoginnen, wenn in der Schule oder auf dem Pausenhof mal etwas passiert. Kleinere Blessuren oder mal ein Unwohlsein, das ein Kühlpad oder eine Wärmflasche beseitigen kann, „geht alles bis hin, um Hilfe zu holen“, sagt Gering. Und wenn es wirklich mal nötig sein sollte, „dass Rettungssanitäter kommen müssen, dann sind die Juniorhelfer diejenigen, die die Einweisung machen können“, sagt Rathke.
Die Schülerinnen und Schüler der neuen 3. und 4. Klassen können entscheiden, ob sie in diese Tätigkeit eingewiesen werden wollen. Zumal es an der Talschule wieder einen Sanitätsraum geben wird. Dort soll der gesponserte Rettungsrucksack von der Barmer Krankenkasse, der Teil des Projekts ist, seinen Platz haben. „Das alles ist etwas Neues, was es noch nie an der Talschule gab“, betont Rektorin Sonja Dannenberger und setzt Vertrauen in ihre Kolleginnen Verena Berger, Sophie Witthöft, Tosca Abele und Iris Deutscher, die sich als Juniorhelfertrainerinnen fortbilden.
Bild und Text (c) Gerd Leutenecker
