171003 senherbst2017 deckblatt.emfVorsorge treffen und Zukunft selbstbestimmt gestalten - die DRK-Servicestelle SeniorInnen bietet im Rahmen dieser kostenfreien Vortragsreihe mehrere informative Veranstaltungen sowie abwechslungsreiche Ausflüge an.
Wir freuen uns über viele Anmeldung! Schauen Sie doch gleich mal rein und suchen etwas Passendes für sich aus:

Die Vortragsreihe startet mit dem Thema ‚Richtig Erben und Vererben‘. Alexander Guhl, Jurist und Bürgermeister der Stadt Bad Säckingen informiert dazu am Freitag, dem 20. Oktober von 15:30 – ca. 16:30 im DRK Bad Säckingen, Rot-Kreuz-Straße 4. Dieser Vortrag soll eine erste Hilfestellung und Orientierung sein. Vor allem aber möchten wir dazu ermuntern, sich rechtzeitig darüber Gedanken zu machen, ob die gesetzliche Erbfolge den eigenen Verhältnissen und Wünschen entspricht oder ob die Vermögensnachfolge abweichend zu regeln ist. Jede/r hat es in der Hand, selbst zu bestimmen, wer das Vermögen nach dem Tod bekommen soll. Eine geregelte Vermögensnachfolge kann oftmals helfen, späteren Streit und Ärger zu vermeiden. Alexander Guhl gibt praktische Hinweise und Tipps, welche allgemeinen Regelungen und welche Besonderheiten im Rahmen eines Testaments oder eines Erbvertrags zu beachten sind. Eine Anmeldung ist bis zum 13. Oktober erforderlich, der Eintritt ist frei.

Weiter geht es mit dem Thema ‚Sicher leben! Kriminalprävention für Ältere und Junggebliebene‘. Helena Brixa vom Polizeipräsidium Freiburg referiert zu diesem Thema am Dienstag, dem 24. Oktober von 15:30 – 16:30 Uhr im DRK Rheinfelden, Römerstraße 1. Nicht selten werden vor allem ältere Menschen von dreisten und gewissenlosen Kriminellen gezielt als Opfer ausgewählt, um bestimmte Straftaten zu verüben. Dabei können Diebe und Betrüger bei ihrer Vorgehensweise sehr einfallsreich sein, dabei ihre Ziele erfolgreich zu erreichen. Hierbei bedienen sich die Täter für eine Kontaktanbahnung teils oft gezielt einem zunächst harmlos wirkenden persönlichen Vier-Augen-Gespräch, einer freundlicher Umarmung, einem konkreten Hilfsangebot oder es kommt zu einem freundlichen Gespräch am Telefon. Der Vortrag von Helena Brixa informiert über aktuelle Entwicklungen und damit verbundene Gefahren aus den Bereichen Diebstahl und Betrug an der Haustür, am Telefon und unterwegs. Hierbei werden auch konkrete Hilfestellungen angeboten, frühzeitig kriminelles Verhalten zu durchschauen und darauf angemessen zu reagieren. Durch gezielte Aufklärung und Sensibilisierung sollen Seniorinnen und Senioren Fertigkeiten an die Hand geben werden, sich und ihr Eigentum angemessen zu schützen und erforderlichenfalls wirksam Hilfe zu holen. Denn es ist dem Roten Kreuz und der Polizei ein wichtiges Anliegen, nämlich das Sie SICHER ZU HAUSE LEBEN! Anmeldung ist bis zum 17. Oktober erforderlich, der Eintritt ist frei.

‚Mehr Lebensqualität durch weniger Barrieren‘ – zu diesem Thema informiert die Wohnberaterin Heike Kombrink am Dienstag, dem 07. November von 15:30 – ca. 16:30 Uhr im DRK Bad Säckingen, Rot-Kreuz-Straße 4. Für die meisten Menschen gilt: Sie wollen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben und in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Voraussetzung hierfür ist aber oft die Umgestaltung der Wohnung entsprechend den veränderten Anforderungen, die das Alter stellt. Die Wohnung muss sicher, praktisch und bequem sein und kann dann einen längeren Verbleib zuhause, auch bei Pflegebedarf, ermöglichen! Die Erfahrungen zeigen, dass die altersgerechte Umgestaltung der Wohnung oft mit einfachen Mitteln möglich ist. Die Beseitigung von Gefahrenquellen verhindert Unfälle, der Einsatz von Hilfsmitteln erleichtert alltägliche Abläufe und der barrierefreie Umbau ermöglicht ein selbständigeres Leben, gegebenenfalls auch im Rollstuhl. Der Vortrag der Wohnberatungsstelle zeigt viele praktische Hinweise und Beispiele. Eine Anmeldung ist bis zum 31. Oktober erforderlich, der Eintritt ist frei.

Michaela Probst vom Pflegestützpunkt des Landkreises Waldshut setzt die DRK-Vortragsreihe am Donnerstag, dem 16. November von 15:00 bis ca. 16:00 Uhr im DRK Bad Säckingen, Rot-Kreuz-Straße 4, fort. ‚Und plötzlich ist alles anders: Was tun im Pflegefall?‘ – durch einen Unfall oder eine Krankheit wird plötzlich klar, dass ein Angehöriger für immer Hilfe braucht. Dann müssen die nächsten Verwandten in kürzester Zeit eine Lösung finden. Oder aber die Hilfebedürftigkeit ist ein schleichender Prozess. Der Alltag wird beschwerlicher, die zeitliche und örtliche Orientierung ist immer mehr gestört. Mit dem Alter lassen Kraft und Geschicklichkeit nach, mit dem Sehen und Hören wird es schlechter. Ohne fremde Hilfe ist Vieles nicht mehr zu schaffen. Viele Ältere möchten jedoch nicht immer jemanden um Hilfe bitten. Sie fürchten, dann zu abhängig zu werden, wollen jedoch so lange wie möglich selbständig bleiben. Mit diesem Vortrag erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges an ‚Handwerkszeug‘, wie sie und ihre Angehörigen mit dieser Situation umgehen können. Wo sind gute Beratungsstellen? Wie werden Leistungen der Pflegeversicherung beantragt und was ist ein Pflegegrad? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Oft möchten Pflegebedürftige die eigenen Angehörigen nicht zu sehr belasten - wie schafft man das? Und welche Möglichkeiten bietet die Pflegereform 2017? Eine Anmeldung ist bis zum 09. November erforderlich, der Eintritt ist frei.

Zum Thema ‚Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung‘ referiert Frank Müller, Direktor des Amtsgerichts Lörrach, über die Wahrung der persönlichen Wünsche und Interessen, insbesondere auch bei schweren Erkrankungen, am Donnerstag, dem 23. November von 15:30 – ca. 16:30 Uhr im DRK Rheinfelden, Römerstraße 1. Was tun bei Unfall, Gebrechlichkeit im Alter oder bei Krankheit? Es gibt Situationen, in denen Menschen nicht mehr selbst über ihre medizinische Behandlung, die Kündigung ihrer Wohnung oder über ihr Vermögen bestimmen können. Angehörige, Ärzte oder Gerichte müssen dann stellvertretend Entscheidungen treffen. Leichter fällt es dann, wenn die Wünsche des/der Betroffenen rechtzeitig schriftlich festgehalten worden sind. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung garantieren, dass in kritischen Lebenssituationen die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Was beim Verfassen dieser Dokumente zu beachten ist, wird anhand gesetzlicher Grundlagen und praktischer Beispiele erläutert. Eine Anmeldung ist bis zum 16. November erforderlich, der Eintritt ist frei.

Die DRK-Vortragsreihe endet am Dienstag, dem 28. November von 15:30 – ca. 16:30 Uhr im DRK Rheinfelden, Römerstraße 1, mit dem Vortrag ‚Chiropraktik – auch für mich?‘. Chiropraktoren haben ein sehr umfangreiches Tätigkeitsfeld und können sowohl Kinder, wie auch ältere Menschen mit den verschiedensten Beschwerden effektiv und sicher behandeln. Viele Patienten klagen über Rücken- und Kopfschmerzen, Schwindel, hoher Blutdruck, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen und vieles mehr. Die Ursache kann dabei eine Wirbelverrenkung mit Nervenstörung (Subluxation) sein. Mit Hilfe von vitalistischer Chiropraktik können die Selbstheilungskräfte des Körpers bei jung und alt mobilisiert werden. In diesem Vortrag stellt Dr. med. Burak Esendal vor, was sich hinter der vitalistischen Chiropraktik verbirgt, mit welchen Methoden sich die Selbstheilungskräfte anschieben lassen und für wen sie hilfreich sind. Eine Anmeldung ist bis zum 21. November erforderlich, der Eintritt ist frei.

Daneben wird ein ‚Erste Hilfe-Kursprogramm für Seniorinnen und Senioren‘ angeboten. Erste Hilfe kann lebenswichtig sein! Jeder kann einmal in die Situation kommen, Erste Hilfe zu benötigen oder sie bei anderen Menschen - meist Bekannten oder Familienmitgliedern - leisten zu müssen. Häufig geht es bei der Ersten Hilfe darum, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Beim Kurs ‚Erste Hilfe für Seniorinnen und Senioren‘ lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Gefahrenquellen zu erkennen, lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Bewusstseins-, Atem- und Kreislaufstörungen durchzuführen sowie die kleinen Unfälle des Alltags zu meistern. Hierzu und einigen weiteren Themen informiert der Erste-Hilfe-Ausbilder am Mittwoch, dem 18. Oktober von 14:30 – 18:00 Uhr im DRK Bad Säckingen, Rot-Kreuz-Straße 4  sowie am Donnerstag, dem 09. November von 14:30 - 18:00 Uhr im DRK Rheinfelden, Römerstraße 1. Eine Anmeldung ist bis jeweils 1 Woche vorher erforderlich, die Kursteilnahme kostet 20 €.

Neben diesen Fachvorträgen bietet die DRK-Servicestelle SeniorInnen begleitete Ausflugsfahrten an:

Eine Broschüre mit dem gesamten SeniorInnen-Herbstprogramm schickt der DRK-Kreisverband Säckingen auf Anfrage gerne zu. Interessierte können sich rund um die Uhr unter der Telefon 07761 - 92 01 0 an die DRK-Servicezentrale oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Servicestelle SeniorInnen wenden.

 

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Kreisverband Säckingen

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79713 Bad Säckingen

Tel.: (07761) 9201 - 0
Fax: (07761) 9201 - 40

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